1. März 2025 – Yayla Arena, Krefeld.
    Ein Datum, das für immer in mein persönliches Rock’n’Roll-Geschichtsbuch eingehen wird. Nicht nur, weil ich zum ersten Mal in meinem Leben Manowar live erleben durfte – sondern auch, weil mein alter Schulfreund Denys zu einem Wiedersehen geladen hatte, das epischer nicht hätte sein können.

Ich bin extra aus München angereist – mit einem Koffer voller Vorfreude und einer Playlist, die ungefähr zu 90 % aus „Hail and Kill“ bestand. Krefeld, die Perle am Niederrhein, hatte sich zwar wettertechnisch eher bedeckt gehalten, aber das konnte meine Stimmung nicht trüben: Denys hatte eine VIP-Box organisiert. Mit eigener Zapfanlage. Ich wiederhole: eigene Zapfanlage!

Das Wiedersehen war wie ein Refrain, den man ewig nicht gehört hat – aber sofort mitsingen kann. Wir hatten uns ewig nicht gesehen, doch in dem Moment, in dem das erste Bier floss, war alles wie früher. Nur dass diesmal nicht Schulbrote und Mathehefte auf dem Tisch lagen, sondern Becher voller Gerstensaft und ein majestätischer Blick auf die Bühne.

Und dann: Manowar betreten die Arena. Pyros, Pathos, Power – alles auf Anschlag. Die Band hat nicht nur gespielt, sie hat gekämpft. Klassiker wie „Kings of Metal“ und „Fighting the World“ gaben sich die Klinke in die Hand, bis plötzlich das Sign of the Hammer rausgehauen wurde. Ich wusste nicht, ob ich headbangen oder heulen sollte – ich habe einfach beides gemacht.

Der Sound? Druckvoll wie eine Abrissbirne. Die Stimmung? Brüderlich. Und Sänger Eric Adams, mit seinen stolzen 72 Jahren, war energiegeladener als manche Nachwuchsband im Proberaum.

In den Gesangspausen verschwand Eric allerdings regelmäßig hinter die Bühne. Ob dort ein Sauerstoffzelt wartete? Ein goldener Thron? Oder einfach nur ein Humpen Met? Wir wissen es nicht – aber eines ist sicher: Wenn er zurückkam, war es jedes Mal, als hätte Odin persönlich ihm neuen Atem eingehaucht. Epischer geht’s kaum.

Sicher, organisatorisch war’s draußen ein bisschen chaotisch – lange Schlangen, wenig Bierstände im Innenraum. Aber hey, wir hatten ja unsere eigene Zapfanlage. VIP halt.

Fazit:

Ein Abend voller Freundschaft, Feuer und fetter Gitarrenriffs.
Ich bin nicht nur für ein Konzert nach Krefeld gekommen – ich bin für die Erinnerung an eine verdammt geile Zeit gekommen. Und genau solche Geschichten will ich hier auf meinem Blog mit euch teilen.

Also: bleibt dran – es wird nicht mein letzter Ausflug ins Reich der Metal-Götter gewesen sein.

Hail and Blog! 🤘